Als Dozent für logotherapeutische (sinnzentrierte) Persönlichkeitsentwicklung bin ich seit Jahrzehnten bundesweit mit Seminaren und Vorträgen in der Erwachsenenbildung tätig, überwiegend in Klöstern, geistlichen Zentren, Volkshochschulen und öffentlichen Bildungseirichtungen (siehe Menü: Feedback).
Über Otto Pötter
Als Dozent für logotherapeutische (sinnzentrierte) Persönlichkeitsentwicklung bin ich seit Jahrzehnten bundesweit mit Seminaren und Vorträgen in der Erwachsenenbildung tätig, überwiegend in Klöstern, geistlichen Zentren, Volkshochschulen und öffentlichen Bildungseirichtungen (siehe Menü: Feedback).
Es geht nicht darum, alle Bereiche gleichsam zu meistern; es geht darum, die Bereiche nicht außer Acht zu lassen, den einen oder anderen Komplex immer mal wieder näher zu betrachten
Kläre, was zu klären ist, damit stimmig wird, was stimmen soll.
Die Tage folgen einander wohl, aber wie, das liegt an uns.
Wir suchen oft den Sinn vergebens, denn Sinn ist Tun, ist Teil des Lebens. Er ist die Zuversicht im Weltgeschehen, um mehr, als Sachverhalte nur zu sehen.
Was der Balkenwaage wird entrissen, wird alsbald im Streit zerschlissen.
Alles was vor Aber steht, steht wackelig.
Wie ich so bin? Na ja, nicht gerade eitel, doch gerne wohl mit Scheitel.
Sind nicht die meisten Ärgernisse lächerlich? Wie besser wäre es, die Sorgenberge zu entsorgen!
In der Stille entkrampft sich der Wille.
Was nicht zur Mitte ist bereit, bringt Zwietracht und Zerrissenheit.
Schafft Ruhe Klarheit auch und Kraft, folgt aus der Mitte Meisterschaft.
Ruhe festigt die Schritte auf dem Weg zur Mitte.
Die Welt ist nicht heil, aber immer ein Stück heilbar.
Annehmen, ja – Resignieren, nein.
Drei dynamische Worte: Ja. Nein. Trotzdem.
Nur wenn wir unser Leben auf etwas hin ausrichten, was danach kommt, kommen wir nicht zu kurz.
Die Gegenspielerin der Selbstwirksamkeit ist die erlernte Hilflosigkeit, Schuld sind dann immer „die anderen“.
Unsere Wirklichkeit bestimmt der Bezugsrahmen aus persönlicher Wahrnehmung und Interpretation.
Korrekt gecheckt: Von wem kommt was, was wird bezweckt?
Verunsicherung und Zwiespalt gab es immer, das Problem ist die Frequenz. Ruinös ist 24/7 durch soziale Medien.
Wie ein Wagen, der von gleich starken Motoren in verschiedene Richtungen gelenkt werden kann, bestimmen unsere Absichten, wohin die Lebensreise geht.
Hoffnung ist kein leichtfertiger Optimismus. Hoffnung ist die zuversichtliche Gewissheit, dass etwas sinnvoll ist.
Je umständlicher die Vorkehrungen, umso weniger lassen sich die Befürchtungen verheimlichen.
Vorsicht: Ist die Spannung größer als die Tragfähigkeit, kommt es zur Entladung.
Man sieht nur dort etwas, wo man hinschaut – und man findet nur dort etwas, wo man sucht.
Obwohl die Abläufe weitgehend gleich bleiben, können sich die inhaltlichen Akzente jederzeit verändern.
Auf einen widersinnigen Eindruck von außen mit einem sinnstiftenden Aufbruch von innen heraus zu reagieren, wirkt stärkend weiter!
Klugheit streitet ungerührt, weil oft der Kopf das Herz nicht spürt. Doch Klugheit klug mit Herz gepaart, schenkt Weisheit auf die smarte Art.
Was auch in uns ist oft verkeilt, die Natur begradigt es und heilt.
Hat ein markanter Gedanke eine Wirkung, hat die Wirkung auch eine Rückwirkung – auf uns selbst.
Ohne eine sinnvolle Grundmotivation ist es so, als würde ein Haus bei geöffneten Fenstern beheizt.
Besser ein schweres Leben als ein leeres Leben.
Viele haben wohl eine Meinung, aber keine Ahnung.
Gute Sprüche, weise Lehren, muss man üben, nicht nur hören.
Ein sinnvolles Wollen erspart Schmollen und Grollen.
Klar und konkret, statt vage und verdreht.
Erfolg ist die Frucht der Ermutigung.
Unser Wunsch an unsere Mitmenschen sollte nicht lauten, mach es gut, sondern, mach es richtig, dann ist es gut.
Die Vernunft ist der Wegweiser des Willens, dabei ist jede Tugend ein vernünftiger Verhaltenskodex.
Wendigkeit und Schneid stärken Vitalität und Ausdauer.
Die meisten Ärgernisse sind lächerlich.
Kummer blickt zurück, Sorgen blicken umher – Hoffnung und Zuversicht blicken nach oben.
Alles was ist, weist auf mehr noch hin. Alles was steht, ist „ent-standen“. Nichts ist „selbst-verständlich“.
Je mehr man den Sinn erklären will, desto mehr Unsinn kommt dabei heraus.
Das Maximum ist nicht immer zugleich auch das Optimum.
Starrsinniges Klammern fesselt, eigensinniges Wollen vertreibt den Sinn.
Der Mensch ist immer so groß wie sein Ziel und seine Aufgabe.
Es steckt in einem Ritual wohl immer auch ein Potential.
Lebe so, wie du schon immer gerne leben wolltest – und gleich beginnt etwas zu keimen, was einst von dir nachblüht.
Alles was ist, kommt woanders her, immer „ent-steht“ etwas. Nichts ist „selbst-verständlich“.
Nur so ein Mensch, der macht es, der, guten Mutes sich bewegt und trotz vielfach Verlachtes, sein Schmunzeln stets noch pflegt.
Erst auf den zweiten Blick gesehen, zeigt sich klarer manch Geschehen.
Wer immer nur recht mäßig lebt, lebt sooo rechtmäßig auch wieder nicht.
Ein Schwips bewahrt davor, innerlich auszutrocknen.
Immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Zwei Wörter öffnen uns viele Türen: Drücken und Ziehen.
Manche verschenken aus Angst um ihr Leben ihr Leben.
Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.
Wer ruft denn da, wenn es um Berufung geht?
Erst die Zuversicht schenkt durch Gelassenheit die Erkenntnis, dass sich die Einzelheiten um eine Mitte ordnen, auf die hin das Ganze komponiert ist.
Es gibt keine Eigenschaften außerhalb unserer selbst. Alle äußeren Vorgänge haben vom Wesenszug her ihre jeweilige Entsprechung in unserem Inneren.
Gedanken und Wünsche sind Kräfte, die die Welt gestalten oder verunstalten, die heil oder unheil machen, uns und andere erfreuen oder kränken. Es liegt an uns, ob wir uns für das Leben begeistern oder anderen Menschen mit unserem Missmut das Leben verderben.
Identifikation bedeutet, dass die im Geschehen handelnden Figuren in mir nicht nur lebendig werden, sondern damit zugleich auch latent meine Verantwortungsbereitschaft hinterfragt wird.
Wer weiß, dass er gebraucht wird, tut sich leichter im Leben. Dafür ist keiner ist zu alt, denn für Sinnverwirklichungen gibt es kein Rentenalter.
Die Hektik im Alltag ist weniger schicksalshaft, als die Ursache der Hektik.
Schnelle Sätze, viel Geschwätze.
Was mich jetzt bewegt, möchte auch jetzt gestaltet sein.
Digitalisierung ist nicht alles, denn die Landkarte ist nicht die Landschaft.
Wandlung durch Handlung.
Ich möchte nicht nur einiges verstehen, ich möchte auch gerne einiges verständlich machen.
Es gibt Feststeller und Absteller.
Lebe, wie du schon immer gerne leben wolltest.
Wie schal wäre das Leben, ohne die Lust am Schönen.
Kultur zeigt sich in der Art und Weise, wie der Geist sich lichtet.
Die Höflichkeit schmückt den Eingang des Hauses.
Die Bescheidenheit scheidet Sinn vom Unsinn.
Begehrlichkeit erstickt das Gefühl für das wirklich Wichtige.
Das beste Bildungsferment ist der Blick auf die Folgen.
Ein Satz als Vorsatz ist ein guter Ansatz.
Mit Herz und Sinn wird jedem klar, ohne Zweifel ist das wahr:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, gern darf’s auch etwas mehr noch sein. Drum, wer zum Geben ist bereit, der fördert Glück und Menschlichkeit.
Haben wir das Gefühl, etwas über uns selbst hinaus zu tun, belohnt uns das Leben.
Wenn das Gute lockt, kann das Böse nicht schrecken.
Sein und Sinn sind nicht voneinander zu trennen, beiden gemein aber ist das Sollen.
Sollen heißt, mit einem individuellen Ziel dem Ganzen etwas schuldig zu sein.
Beim Sollen ist das Können mit zu berücksichtigen.
Man soll nicht ein junges und ein altes Pferd vor denselben Wagen spannen.
Eine geprüfte Überzeugung wirkt doppelt.
Starke Ziele und feste Absichten verhindern die Sorge, auf Treibsand zu bauen.
Jeder Augenblick hat es in sich.
Hinter jeder Klage steckt ein blockiertes Wertebewusstsein.
Ein starkes Wofür überwindet jedes Warum.
Man kann nicht nicht wählen
Durch das Gewissen ist unser Denken und Tun an einen höheren Sinn gebunden.
Angst zerbricht an glaubensstarker Zuversicht.
Vergangenheit ist Geschichte, Gegenwart ist Aufgabe.
Es reizt, etwas Außergewöhnliches zu vollbringen; das Gewöhnliche aber außergewöhnlich gut zu vollbringen, das ist Alltagskunst.
Lebenskunst zeigt sich darin, auf einen bitteren Eindruck von außen mit einem sinnstiftendden Aufbruch von innen heraus zu reagieren.
Nicht selten ist es das Scheitern, was gescheiter macht.
Kleine Schritte sind besser als keine Schritte.
Was nicht in der Mitte aufgehängt ist, hängt schief.
Will der Kopf zwei Schritte tun, stolpert das Herz.
Empfangen und Geben sind zwei Seiten einer Medaille. Darum sind Danke und Bitte die Schlüsselwörter gelingenden Lebens.
Es ist nicht die eigene Kraft, es ist eine verliehene Kraft, aus der wir leben und wirken.
Das Unsichtbare ist Ursache, das Sichtbare Wirkung. Das Unsichtbare ist beständig, das Sichtbare vergänglich.
Werden ist Selbsttranszendenz; es wird etwas mehr durch Wahrnehmung und Möglichkeit.
Ein Schiff wird für das Meer, nicht für den Hafen gebaut.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Was ist für mich gut?“, sondern: „Wofür bin ich gut.“
Wird die Zukunft nicht zum tätigen Auftrag, fehlt der Zukunft die Zukunft.
Wir haben nicht einfach Zukunft, wir sind Zukunft.
Zähle nicht jede Runde, sorge dafür, dass jede Runde zählt.
Auch bei Wolkenkratzern fing es mit dem Keller an.
Da, wo wir sind, ist der Ort, wo wir anzufangen haben; nicht da, wo wir sein möchten.
Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe.
Auf einem schwankenden Schiff fällt um, wer stillsteht.
An Schicksalskräfte bleiben wir solange gekettet, bis wir sie umgewandelt haben.
Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht.
Nichts ändert sich, außer ich ändere mich.
Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank.
Verantwortung heißt: Welche Antwort gebe ich auf die mir gegebenen Lebensumstände?
Wollen kann man viel. Die Frage ist, woran sich der Wille orientiert.
Nicht nur wiederholen, auch mal überholen.
Schon wie einer in den Sattel steigt, sieht man, was für ein Reiter er ist.
Lieber alt sein und jung aussehen, als jung sein und alt aussehen.
Die Leistung formt und normt.
Viele können viele Lieder, doch können nur wenige auch gut singen.
Wenn eitle Leute singen, was singen sie da? Sie singen von großen Dingen – und doch ist’s nur Tralala.
Der Weg zur Wahrheit ist mit vielen Irrtümern gepflastert.
Bessere Einsichten schaffen bessere Aussichten.
Was sollen Uneinsichtige mit Brillen?
Es gehört viel Gewissenhaftigkeit dazu, um ehrlich festzustellen, ob man eitel oder selbstbewusst oder gar bange oder zu faul ist.
Erfolgreich werden und bleiben nur jene, die aus Begabung Kompetenz entwickeln.
Risiko ist besser als Reue.
Gebet aus der Tiefe: Bitte gib mir Stärke! Stimme von oben: Gib dir Mühe.
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.
Scheitern ist nicht das Gegenteil vom Erfolg, es gehört nicht selten mit zum Erfolg.
Willst du aufgeben, denk daran, warum du angefangen bist.
Willst du fliegen, lass los, was dich nach unten zieht.
Erfolg ist, was dem Leistungswillen folgt.
Jede Wende braucht eine gute Bestandsaufnahme
Fehlt die Kraft der Einsicht und Geduld, ist das Temperament oft größer, als die Klugheit.
Die Deutung geht der Bedeutung voraus.
Was gern du tust, das tu, lass das Gesums recht klug in Ruh – und naseweis herumzufummeln, verleitet oft auch noch zum Schummeln.
Wird Wichtiges jedoch umschwindelt, wird Unsinn dabei noch gebündelt. Zum Schluss heißt es gar folgenschwer: Rien ne va plus – nun geht nichts mehr.
Vorbeugen ist besser als heulen.
Übermut bewirkt Versuchung; Versuchung vernebelt die Wirklichkeit.
Der Hitze folgen meist die Blitze.
Wer den Himmel stürmen will, fällt rasch aus allen Wolken.
Indem Vergangenheit erinnert wird, wird Gegenwart gestiftet und Zukunft ermöglicht.
Etwas, was unmodern geworden ist, hat deshalb noch nicht seine Bedeutung verloren.
Am Neuen nicht sparen, doch Bewährtes auch wahren.
Vorsicht
Es war schon immer so und wird wohl auch so bleiben: Gegen den Status Quo schließen frühreif sich die Reigen.
Jedoch mit etwas mehr Bedacht würde oftmals offenbar, dass manches war zu kurz gedacht, nicht achtend gutes Inventar.
Nicht alles, was modern erscheint, hält dauerhaft, was es verspricht. Oft wurde schon just das beweint, auf das man einstmals war erpicht.
Es heißt ja nicht von ungefähr, zu prüfen alles im Obwalten; denn nach wie vor gilt eines sehr, das Gute würdig zu behalten.
Drum gilt der Rat, erst abzuwägen, ob es auch trägt, so manch Geheiß; um nicht den Ast feist abzusägen, auf dem man sich getragen weiß.
Zum Vorausschauen gehört auch das Rückwärtsschauen.
Vor Unglück wahrt der zweite Blick.
Nur weniges ist so altmodisch wie der Drang, modern sein zu wollen.
Wird das Fortschreiten zum Davonlaufen, ist kein Innehalten mehr möglich.
Der Weg zur Arbeit und zurück, ist das Freizeit?
Nur in einem klar geordneten Leben mit festen Strukturen werden wir frei für das Wesentliche.
Das Optimum ist nicht auch gleich das Maximum.
Nur weil sie nicht weit genug entfernt ist, schätzt man die Nähe nicht.
Solch ein Mensch wohl macht es, der gegen Krempel sich verwahrt; der gegen allerhand Verlachtes, das Gute hütet und bewahrt.
Sich im Licht der Zeit den Zeichen der Zeit zu stellen, bewahrt davor, dem Zeitgeist zu verfallen.
Erlebnisqualität ist noch keine Lebensqualität.
Äußere Erfüllungen ersetzen nicht das wirklich Gesuchte.
Arbeit ist ein Berühren von außen her, Schaffen aber ein Durchwirken von innen.
Besser als etwas zu greifen ist, es zu begreifen.
Worauf es ankommt ist: Standhalten in dem, was Halt gibt.
Menschen, die schnell glücklich werden wollen, werden schnell unglücklich.
Enttäuschungen sind bittere Antworten auf falsche Erwartungen.
Neu orientieren durch reduzieren.
Wir leben gut, wenn wir unser Leben mit den Augen derer sehen, die nach uns kommen.
Wer in der Jugend einen Weinberg anlegt, hat im Alter Trauben.
Wie klein noch liegt, fast wie im Traum, das Samenkorn vom großen Baum.
Schau nach vorn, als lebtest du ewig; schau zurück, als stürbest du heute.
Möglichkeit und Wirklichkeit ziehen sich gegenseitig an.
Das Hinausschieben ist der größte Zeitverlust.
Man sollte nicht alles tun, was man kann, aber man sollte alles können, was man tut.
Gabe ist immer auch Aufgabe zugleich.
Der Anstoß allein bewirkt noch nicht viel, ich muss mich mitbewegen.
Wer heut‘ bereits was vorgedacht, wird dabei schon mal ausgelacht; doch schnallt man die Erkenntnis endlich, ist sie für alle „selbstverständlich“.
Berufung braucht keine Bewerbung.
Im Mut zu mir selbst kann ich mich auch anderen zumuten.
Die beste Autorität ist die eigene Lebenserfahrung.
Geh deinen Weg und folge nicht der Spur eines anderen.
Die Kontrolle der Sinne bestimmt unsere Willenskraft.
Wir können von Glück reden, solange wir miteinander reden.
Wenn alle darüber reden, reden die meisten darüber hinweg.
Verwirren große Worte das Gespräch, bringen das die kleinen Worte schon wieder in Ordnung.
Ist die Musik im Gespräch die Aufmerksamkeit, ist oft der Zweifel Taktgeber.
Zweifel werden nicht durch Argumente überwundern, sondern durch Vertrauen.
Die schlimmsten Brüche, die uns treffen können, sind die Vertrauensbrüche.
Wenn ein heißes Thema diskutiert wird, sollte man es nicht kalt werden lassen.
Die Toleranz unterscheidet die Standpunkte, sie verwechselt sie nicht, aber sie respektiert sie.
Toleranz als Indifferenz bagatellisiert die Fairness.
Oft sind es bequeme Menschen, die allzu gehorsam sind.
Zwei Sätze mit Krätze:: „Ich müsste“ und „Der andere sollte“.
Zaun und Gatter stehen für Grenze und Öffnung; ohne Durchgänge würden Zäune zum Käfig.
Bedenken wir’s: Für jeden Menschen gibt es das Wort ich nur einmal.
Trennen scheidet, Unterscheiden klärt.
Kommt das Mitmenschliche aus dem Blick, bricht sich das Gegeneinander Bahn.
Viele gut gesinnte kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern
Man ist nie zu klein, um für Wesentliches großartig zu sein.
Das Ich erkennt, das Du benennt; das Wir verwandelt (gemeinsam gehandelt).
Mich verlassen zu können bedeutet, mein Ich zu verlassen, um im Du oder Wir Aufnahme zu finden.
Heimat, das ist landlebig Langlebiges.
Der Egoist bewahrt sich, statt sich zu bewähren.
Die Drehung um sich selbst ist bekanntlich eine Bewegung, die es verhindert, vorwärts zu kommen.
Das Ich, das zum Wir gehört, ist ein anderes Ich als das ungebundene, frei herumstreunende Ich.
Eine Überbetonung der Individualität führt zu einer Entfremdung seiner selbst.
Um auf Irrwege zu kommen reicht es, sich einzureden, dass niemand uns versteht.
Warum nicht auch mal „verrückt“ sein? Weggerückt vom „Normal-Fall“, den Zwängen im Mittelmaß; weg von den Formen der Hoffart, die uns aus der Form bringen.
Die Gespräche kann man sparen, wo Worte nur sich selbst bewahren, statt ehrlich sich zu offenbaren.
Wie man so spricht, das spricht für sich.
Wie schön, wenn sich Rücksichtslosigkeiten, die ich erfahren habe, in Rücksichten wandeln für jene, die gerade rücksichtslos sind.
Es ist doch ganz einfach: Hält man die Klappe, klappert’s auch nicht.
Es gibt viele Gründe, sich selbst zu lieben, aber es gibt keinen vernünftigen Grund, sich selbst zu hassen.
Ein Blick in den Spiegel genügt, um sich augenzwinkernd zu sagen: „Lasst uns gut miteinander umgehen.“
Ja, so wie ich bin, bin ich gut – doch ich möchte mich auch noch gerne weiterentwickeln.
Die Realität zeigt uns nichts anderes als Wirkungsbeziehungen.
Zwei Worte, ohne die es nicht geht: Entbindung und Einbindung.
Stabilitas erfordert Bindungen, um sich von sich selbst zu lösen.
Dasein ist Mitsein.
Ein Auge mal zuzukneifen ist besser, als gleich den Kopf zu verlieren.
Ein bisschen mehr Humor täterätätä uns allen gut.
Zorn blitzt, Humor erleuchtet,
Methode findet, Humor erfindet.
Schmiert der Professor auch noch so fein sein Brötchen, so ist das damit noch lange nicht wissenschaftlich belegt.
Viele Menschen haben ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung.
Es gibt Menschen, die denken durchaus gern, aber sehr selten, weil es was Besonderes bleiben soll.
Mancher Mensch ist die Krone der Erschöpfung.
Wie die Flüsse ohne Auen, sind die Männer ohne Frauen.
Geht wohl die Liebe auch noch durch den Magen, so ließe diskret sich weit mehr da noch sagen.
Als Mann kann man tun und lassen was die Frau will.
Auch eine Dummheit, die gut ankommt, bleibt eine Dummheit.
Was der Volksmund tut kund, hält geschmeidig den Mund.
Aberwitzig ist selten spritzig.
Bis der Dicke dünn wird, ist der Dünne schon tot.
Nun zeigt auch schon die Waage eine Unwetterwarnung: Zunahmi!
Wie zeigt sich die Gelassenheit im Alter? Man schafft es nicht mehr, bis an die Decke zu gehen.
Ist es tatsächlich schon so weit gekommen, dass es so weit gekommen ist?
Was stimmt, muss nicht zugleich auch stimmig sein.
Der Ärger schickt vorher gerne seine Stellvertreter aus.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, das Leben beschenkt die großen Menschen und lässt die kleinen mittellos laufen. Auf den zweiten Blick aber ist das nur eine Meinung, quasi so eine Schwindelerscheinung.
Einem um sich selbst kreisenden Ankläger hilft nur der eigene Klärungsprozess; er wird sich sonst selbst zur Qual und anderen zur Gefahr.
Man kann von Wölfen nicht erwarten, dass sie Schafe streicheln.
Die emotionalen Staubsauger verursachen die meisten Kurzschlüsse.
Es geht nicht darum, frei von etwas zu sein, sondern frei für etwas zu werden.
Wer sich von anderen eingeengt fühlt, der schaffe sich mehr Freiraum.
Durch das Sich-nicht-Festlegen macht man sich selbst klein.
Die Dialogfähigkeit setzt Standfestigkeit voraus.
Ich sage Ja und denke: Ich kann auch anders. Ich sage Nein und denke: Vielleicht aber doch. Ich sage nichts und denke: Immer ich!
Je mehr betont wird, dass es nichts macht, umso mehr macht es.
Steht der Mensch im Mittelpunkt, oder ist er nur Mittel? Punkt.
Gewusst wie
Es gibt oft was, das ist nicht schön, da fragt man sich, was könnt‘ wohl helfen? Man möchte an die Decke geh’n im Clinch mit Beiräten und Elfen.
Dabei könnt helfen schon ein Wort, ganz ohne Stuss und Firlefanz; scheint’s auch verzwickt, es hilft sofort: die Ambiguitätstol‘ranz.
Dies kuriose Wort kann senden starke Tipps zum rechten Tun. Wir werden, ohne uns zu wenden, befähigt, in uns selbst zu ruh’n.
Die Ambiguitätstol‘ranz stärkt jeden von uns ohnegleichen; mit ihr kann man, ohn‘ Arroganz, gar jedem cool das Wasser reichen.
Zwei Augen zum Sehen, zwei Ohren zum Hören und ein Mund zum Schweigen.
Sie brauchen keine Angst haben, zu verkümmern, Sie lesen ja gerade …
Freiheit beginnt im Kopf.
Im Prinzip wär‘ alles froh und heiter, gäb‘s bloß nicht die Prinzipienreiter.
Klammern fesselt.
Wenn ich etwas nicht verstehe, heißt das noch nicht, dass es das nicht gibt.
Zwar gibt es viele Talente, aber es wird nicht jedes Talent jederzeit benötigt.
Die Klugheit gebietet Unvereinbares nicht vereinbaren zu wollen.
Trotzköpfe enttarnen sich selbst, sie halten sich immer gleich für Betroffene.
Wer Porzellan zerschlägt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.
In jeder Verrücktheit macht sich Maßlosigkeit breit.
Wo Zank und Streit, da ist Partei und immerzu Rechthaberei.
Ich bin für eine Partei, aber gegen ihre Alleinherrschaft.
Konzeptuelle Verhärtungen führen zu Spaltungen.
In einer nicht funktionierenden Beziehung hat alles einen Hang zur Enttäuschung.
Es sind gerade die Stellungskriege, die nicht auf der Stelle entschieden werden.
Verbissen gesehen lässt sich alles verdrehen.
Fragt man den Esel: „Wer ist dein Vater?“, antwortet er, „das Pferd ist mein Onkel“.
Zu Lebzeiten des Dichters reden alle über sein schlechtestes Werk – erst nach seinem Tod über sein bestes.
Wirklich hinter dir steht, wer sich auch mal vor dich stellt.
Hinter jeden, der anders ist, stehen andere, die sich durch ihn ihre eigenen Ängste und Unzulänglichkeiten vom Leibe halten.
Es mag ja nett sein, wichtig zu sein, aber wichtiger ist es, nett zu sein.
Das Großmaul rührt nur in Fakten, statt die Fakten in größere Zusammenhänge zu bringen.
Es gibt viele Vorfahrtstraßen, doch auch Stoppschilder haben ihren Sinn.
Möcht‘ Kritisieren animieren, so Diskreditieren blamieren oder sogleich ausradieren.
Sensationslust will nur palavern, ohne Interesse an neuen Erkenntnissen.
Naseweise reden am Kern vorbei.
Man soll auch gerne mal seinem Herzen folgen, das muss der Verstand ja nicht wissen.
Pedanten finden nie das Richtige.
Wie Feingeistige nicht beim Boxkampf, so finden auch Tangoliebhaber nicht beim Rock and Roll die richtigen Bekanntschaften.
Ohne um uns her zu schauen, greifen wir beim Greifen, welch Misere, oft ins Leere.
Wer sein Aussehen mit seinem Ansehen verwechselt, sollte weniger in den Spiegel, dafür mehr um sich schauen.
Manchmal ist die größte Stärke das Eingestehen der eigenen Schwäche.
Wer ehrlich zu sich selbst ist, ist wohl auch zu anderen barmherzig.
Nicht gleich großes Gewickel um kleine Pickel.
Wer vernehmen kann, kann auch vergeben.
Wenn wir andere verletzen, erzeugen wir Situationen, die es unmöglich machen, geistigen Frieden zu finden.
Wir müssen miteinander auskommen oder wir werden miteinander umkommen.
Sozialer Tiefgang durch Bildungsschiefgang.
Wer sich nicht mehr gut unterhalten kann, wird schnell unterhaltungssüchtig.
Auf dem Erlebnismarkt tummeln sich viele missmutig Vergnügte.
Wird Toleranz zur Indifferenz, ist zu viel Hefe im Teig.
Toleranz ist Achtung durch Selbstachtung.
Wer Lug und Trug hofiert, verliert – im Falle eines Falles alles.
Wirklich hinter dir steht, wer sich auch mal vor dich stellt.
Vorgetäuschte Höflichkeit offenbart Verachtung.
Denn so manch Honoratioren sind auch gleich Initiatoren. Das sei ruhig öfter mal hienieden, etwas klarer unterschieden.
Das sei ruhig öfter mal hienieden fein polierend unterschieden.
Einige laufen sich tot, weil sie es immer eilig haben und andere schleppen sich tot, weil sie alles auf sich nehmen.
Mit der Uhr in der Hand betrügen wir uns um die Fülle der Zeit.
Unvollkommen, wie wir alle sind, ist es dienlich, sich nicht vollkommener zu geben, als man ist.
Wird Schuld vernebelt, ist die Hölle los.
In neutraler Überbetonung kann aus friedlich und höflich auch friedhöflich werden.
Auch ein Nichttun kann schuldig machen.
Jede Art von Terror macht schrecklich Theater.
Hinter Neutralität ohne offene Antwort verbirgt sich Unmündigkeit.
Uns kann es nicht gut gehen, wenn es anderen schlecht geht.
Jeder Hassende ist ein verzweifelt Liebender.
In der Tretmühle der Macht ist niemand unfreier, als ihr mächtiger Führer.
Despoten nennen ihre Lügen Propaganda.
Wörter sind Hüllen für wechselnde Inhalte.
Helden siegen in der Gegenwart, Gutmütige in der Zukunft.
Ist auch die Schlacht geschlagen, so ist der Krieg noch nicht gewonnen.
Der Leib ist das Exerzierfeld des Geistes, das, worin er sich zu bewähren hat.
Eben weil wir uns unsere Gottähnlichkeit selbst zuerkennen, müsste uns der Zustand unserer Welt beschämen.
Autoritäre Systeme bekämpfen nicht umsonst die Religion, sie haben es lieber staatsfromm.
Es gibt auch noch das Zehnte Gebot: Begehre nicht die Güter deiner Nächsten.
Man sollte sich öfter fragen, wo Leben unter schwierigen Umständen geglückt ist.
Auch das ist ein Glück, mit seinem Unglück gut fertigzuwerden.
Wackelt etwas im Sturm, ließe sich auch sagen: Da ist was in Bewegung.
Schwankt der eine, hält ihn der andere. Und trifft mal ein Fuß den anderen, gilt es, einander Platz zu machen – um wieder aufeinander zugehen zu können.
Ein Gewährenlassen ist noch kein Geltenlassen, ein Gestatten noch kein Stattgeben, aber es sind Annäherungen hin zur Mitte.
Menschen werden oft schnell unglücklich, weil sie schnell glücklich werden wollen.
Keiner kann das kommende Leben schon heute auf einmal leben.
Das zweite Leben beginnt mit der Erkenntnis, dass man nur eines hat.
Wir wissen zwar, dass wir sterblich sind, aber wir leben nicht danach.
Wo der Verstand uns aus dem Gleis wirft, hilft uns das Gefühl oft wieder in die richtige Bahn.
Reizt es den Naturwissenschaftler, das Rätsel zu lösen, reizt es den Gläubigen, das Geheimnis zu deuten.
Wenn dahinter nichts vermutet wird, springt keiner über seinen Schatten.
Man sollte nicht nur sein kindliches Ich akzeptieren, man sollte es auch ruhig hin und wieder frei laufen lassen.
Wer unbedingt jung bleiben will, verweigert Reife.
Zeit ist die Beziehung des Bewusstseins zum Leben.
Erst mit dem Alter zeigt sich, wieviel Vergangenheit in der Gegenwart steckt.
Wir erben die Welt nicht nur von unseren Eltern, wir leihen sie unseren Kindern.
Im Inneren der Erinnerung verbirgt sich ein Schatz.
Kontemplation ist wie Fensterputzen.
Um erwachsen zu werden, sollte man einmal den Eltern danken und den Eltern einmal verzeihen; dann ist der Anker eingeholt. Sonst hängt man im Hafen fest.
Ein Schiff wird im Hafen und nicht für den Hafen gebaut.
Lehre ist Prosa – Mythen die Poesie.
Kommt das Wort Trost von „treu“ und „trauen“, schenkt wahrer Trost stets neu Vertrauen.
Der Trost möchte an der Trauer teilnehmen, nehmen kann er sie nicht.
Je tiefer die Trauer, umso größer war das Glück.
Kann Alleinsein beglücken, so kann Einsamkeit erdrücken.
Weinen tut oft deshalb so gut, weil man dabei weder denken noch sprechen kann.
Ist Schweigen die Sprache der Seele, so müsste die Stille die Schöpferin des Schöpfers sein.
Wohlmeinender Zuspruch ist wie ein Lächeln unter verdrossenen Neidern.
Herzlich, statt stur
Hedwig war, als Frohnatur, alles andere als stur. Sie sagte stets: „Mit Gottvertrau’n lässt sich’s getrost auch anders schau’n.“
Es reichten ihr die kleinen Sachen, um sich zu freu’n und gern zu lachen – nicht schallend laut mit Holdrio, dafür mehr innig, ohne Show.
Man spürte ihre Herzlichkeit, das machte Hedwigs Dankbarkeit! Der Grund für ihre Frohnatur: Sie sah im Leben Gottes Spur.
Von Zeit zu Zeit kommen Menschen in die Welt, die es ermöglichen, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Ohne inneren Glanz, keine strahlende Aura.
Alles Schöne beginnt mit einem freundlichen Gesicht.
Immer wenn wir uns freuen, stirbt irgendwo ein Problem.
Freundlichkeit und Ankerkennung sind wie ein ergiebiger Regenhauch über rissig trockenem Land.
Gute Manieren und reizende Anmut bringen leuchtende Farben ins Grau der Gleichgültigkeit und Routine.
Jedes Herz braucht ein Zuhause.
Die größte Ursache der Unzufriedenheit ist die Dankbarkeitsvergessenheit.
Nein, Popocatepétl nicht, auch Chichicastenango nicht, das schwerste Wort wohl, weit und breit, ist schlicht und einfach Dankbarkeit.
Ein Einäugiger dankt Gott erst dann, wenn er einem Blinden begegnet.
Die Kehrtwende zur Absicht macht klarsichtiger.
Wege ändern sich, Bedürfnisse bleiben.
Lebendiges gibt es nicht als Kopie.
Die Richtungsänderung ist noch keine Wesensänderung.
Bleibt für sich ein jeder stur, wird das Leben zur Tortur.
Vorlieben wuchern, Liebe wächst.
Der Kopfsalat hat es gut, er hat das Herz im Kopf.
Durch Reizüberflutung schrumpft die emotionale und verkümmert die soziale Intelligenz.
Vorteile fördern Urteile.
Die Ignoranz von Gemütswerten führt zur Verrohung.
Schade, dass viele Menschen den Sonnenaufgang verschlafen; sie wären weniger hart und unzufrieden.
Erst das Nichtwerten schenkt Offenbarungen.
Was ich aufmerksam anschaue, wird sich mir auch mitteilen.
Vertrauen weckt Vertrauen.
Das Anschauen einer Blume besagt noch nichts; es wird aber sagenhaft, wenn sie mich anschaut.
Die Natur trägt die Last der menschlichen Brutalität.
Weisheit schenkt uns einen Ruhepol im Herzen, und macht uns nicht zu klugen Meistern über andere.
Vom Empfangenden geben, lässt großmütig leben.
Die zielgerichtete Erfüllung ist außenorientiert, somit kurzlebig und flüchtig; die Bereitschaft hingegen ist innenorientiert, somit jederzeit für alle guten Gaben offen.
Was gedeiht da nicht alles prächtig, wenn man auf Reisen ist.
Je mehr Distanz zu mir selbst, umso mehr mögliche Freiheit.
Wenn wir aufhören, das uns Nichtgenehme wegzuwünschen, wird Unmögliches möglich.
Nur Weise sind wunschlos.
Alles ist mit allem verbunden, es braucht oft nur einen gewissen Abstand, um das zu erkennen.
Der Künstler ist der Entdecker von Wirklichkeiten, die der Wissenschaftler nicht sieht.
Dichter verschließen sich nicht, sie haben den Mut, sich zu äußern.
Wieviel weniger Argwohn, Ärger und Streit durch ein wenig mehr Abstand, aber Freundlichkeit.
Nicht so laut sollte die Freude klingen, sanfter kann sie leichter weiterschwingen.
Wir selbst können zwar viel für unsere Zufriedenheit tun, aber wir selbst können uns nicht glücklich machen.
Finde etwas für dein Herz, das lindert gleich so manchen Schmerz.
Es ist die Gefühlsdistanz, die hellsichtig macht.
Der eine sagt nichts, der andere schweigt.
Bedachte Ruhe nimmt den Druck aus dem Kessel.
Ich schließe meine Augen und schaue mich selber an.
Lesen schenkt innere Zuwendung.
Das Wort lebt vom Gedanken, die Gedanken aber vom Schweigen.
Verheißung vermittelt, wie Unvorstellbares heißen kann.
Rätsel und Geheimnis sind sich nicht gleich. Rätsel wollen gelöst, Geheimnisse vertieft werden.
Am Ende müssen wir nur eins: Loslassen.
Soweit möglich, sollten wir mit den alten Fragen noch die Alten fragen.
Oft erst im Rückblick erscheint alles als Geschenk, da geht uns auf: Nichts war und ist selbstverständlich.
Irgendwann sind wir ganz mit uns allein.
Abschied ist Aufbruch – irgendwann ist das zeit-gemäß.