© Otto Pötter

Bild: pixabay

Wer Unfug trivial hofiert,
verliert.
Im Falle eines Falles
dann oft auch schon mal alles.

© Otto Pötter

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Ordnung, aber keine Diktatur,
Freiheit, doch nicht Anarchie.
Fortschritt ja, nicht aber Unkultur,
Ruhe, aber keine Lethargie.

© Otto Pötter

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Klugheit streitet ungerührt,
weil oft der Kopf das Herz nicht spürt.
Doch Klugheit klug mit Herz gepaart,
schenkt Weisheit auf die smarte Art.

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Beachten wir im Einerlei
doch immer wieder – eins, zwei drei –
das, was hält, wie klar versprochen,
ohne gleich darauf zu pochen:

Damit die Stimmung nicht wird mies,
gilt prinzipiell vorab erst dies:
So oft wie möglich Schönes tun,
statt rumzugackern wie ein Huhn.

Auch lecker essen, doch mit Maß,
dazu auch gern mal hoch das Glas.
Das Ohr sonor mit Klang verwöhnen
wie auch das Aug‘ mit allem Schönen.

Wer dann noch wirkt mit Zuversicht,
strahlt das auch aus, wie’s dem entspricht.
Denn wer genießen kann und hoffen,
dem steht der Himmel hier schon offen!

Wie wir besser werden,
wenn wir kleiner werden

Bild: Aschendorff Verlag Münster

Das Lebenslesebuch mit gleichem Titel half schon vielen Menschen, „einfach ein bisschen besser“ zu leben. Es geht um die Frage: „Woran halte ich mich, um mich gut zu halten?“ Dabei schenkt Wissen noch keine Gewissheit. Unser großes Ich, unser Ego, der Wille (Kopf), kreist um zu viele Bedingungen und erwartet zu viel. Das beunruhigt und beeinträchtigt das kleine Ich, wodurch emotionale Empfindun-gen gestört und das Selbstwertgefühl in Mitleidenschaft gezogen wird. Es mag paradox klingen, aber wir werden besser, wenn wir kleiner werden, ohne uns selbst dabei klein zu machen. Im Gegenteil. Es geht um Identität, nicht um Imitation. Wir wachsen durch das, was uns innerlich aufrichtet. Sie gehen gestärkt aus diesem eindrucksvollen Lese- und Vortragsabend.

„Worte wirken weiter – besonders die Worte Ihres Buches. Danke für die aufschlussreichen Worte. Es hat ein-fach nur gutgetan.“

Christina H. aus Bad Bentheim – 10.12.2021