© Otto Pötter

Wir suchen oft den Sinn vergebens,
denn Sinn ist Tun, ist Teil des Lebens.
Er ist die Zuversicht im Weltgeschehen,
um mehr, als Sachverhalte nur zu sehen.
© Otto Pötter

Wir suchen oft den Sinn vergebens,
denn Sinn ist Tun, ist Teil des Lebens.
Er ist die Zuversicht im Weltgeschehen,
um mehr, als Sachverhalte nur zu sehen.
© Otto Pötter

Helle Gedanken, wie funkelndes Licht,
schenken Glauben in Drangsal,
mit Zuversicht;
sie deuten den Sinn über den Makel hinaus,
vertreiben durch Langmut
die Trübsal im Haus.
© Otto Pötter
Eva ist, als Frohnatur,
alles andere als stur.
Sie sagt stets: „Mit Gottvertrau’n
lässt froh es sich nach vorne schau’n.“
Es reichen ihr die kleinen Sachen,
um sich zu freu’n und gern zu lachen –
nicht schallend laut mit Holdrio,
dafür mehr innig, ohne Show.
Da strahlt nur so die Herzlichkeit
aus Freude und aus Dankbarkeit!
Der Grund für Evas Frohnatur:
sie sieht im Leben Gottes Spur.
© Otto Pötter

Beachten wir im Einerlei
doch immer wieder – eins, zwei drei –
das, was hält, wie klar versprochen,
ohne gleich darauf zu pochen:
Damit die Stimmung nicht wird mies,
gilt prinzipiell vorab erst dies:
So oft wie möglich Schönes tun,
statt rumzugackern wie ein Huhn.
Auch lecker essen, doch mit Maß,
dazu auch gern mal hoch das Glas.
Das Ohr sonor mit Klang verwöhnen
wie auch das Aug‘ mit allem Schönen.
Wer dann noch wirkt mit Zuversicht,
strahlt das auch aus, wie’s dem entspricht.
Denn wer genießen kann und hoffen,
dem steht der Himmel hier schon offen!
© Otto Pötter

Neben der Pedanterei
wird licht der Geist,
wird weit und frei,
wenn er kann Grenzen überschreiten
und, einem Baume gleich,
zum Himmel streckend
sich kann weiten.