© Otto Pötter

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Bist du traurig, hast du Sorgen?
Kann ich dir mein Lächeln borgen.
Nimm es nur und nütz es gut,
dass es gute Wirkung tut.

Hilft es dir und bringt’s dir Glück,
dann bring’s mir irgendwann zurück.

© Otto Pötter

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Ich möchte Stress mit Ruhe tauschen
ohne Zwiespalt, ohne Sorgen;
um nach innen hin zu lauschen,
wohl behütet und geborgen.

Es atmet mich im Schweigen.
Ich ruhe, ganz ergeben.
Von innen her nun steigen
Bilder auf, die mich beleben.

Statt zu denken, schaue ich.
Ich schaue ganz in mich hinein.
Herz und Seele öffnen sich
und lassen Sternenlicht hinein.

Ich fühl mich frei, empfinde Weite,
warm durchstrahlt von hellem Licht.
Gott steht schützend mir zu Seite,
es ist, als ob Er mit mir spricht.

Mir zeigt sich, wer ich wirklich bin;
ich seh‘ mich auf dem rechten Weg.
Klar wird mir auch mein Lebenssinn
und klar auch manches Sakrileg.

Seelenruhig wird mir gewiss:
Ich bin behütet und geborgen.
Nichts, was ich hier nun noch vermiss;
ich bin befreit von Angst und Sorgen.

Kein Kummer kann mich hier erreichen,
ich atme leicht und unbeschwert.
Ich spüre, wie die Zweifel weichen
und nichts mehr meinen Frieden stört.

Erfüllt von grenzenloser Harmonie
durchströmt mich heilend, stärkend, rein,
göttlich gesandte Energie.
Ich fühl mich niemals mehr allein.

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Das Kleine ist oft eine Hülle,
die Großes unerkannt enthält;
doch braucht Interesse es und Stille,
damit es auch erhellt und hält.

Die Wurzeln, tief verzweigt vom Baum,
sind Grund dafür, dass er nicht bricht.
Sieht man sie auch so gut wie kaum,
der Baum wächst durch sie hin zum Licht.

Auch ihr, seid helle, heiter, fleißig;
achtet das, was scheinbar klein.
Geringes ist oft unermesslich,
Grobes in sich oft sehr fein.

Im Kleinen Großes zu beachten,
erschließt den Sinn von dem, was ist.
Was immer wir auch so betrachten,
erscheint gleich klarer, nicht mehr trist.

Doch kann nur Gott zum Guten wenden,
was auch mal plagt; Er macht uns froh.
Ja, ob wir leben oder enden:
« Laus et honor Domino! »

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Das große Ich verwehrt das Glück;
das kleine Ich sieht’s Stück für Stück.
Was zählt sind nicht die großen Sachen,
die kleinen sind‘s, die glücklich machen.

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Oft tropfen, arg einsam, die Tage dahin;
in jedem Tropfen die Frage nach Sinn.
Mag quälen das Tröpfeln auch noch so sehr,
es stellt jeder Tropfen die Frage nach mehr …

Stell’n wir dem Geschick uns nicht länger quer,
stellt‘s neue Bezüge zum Leben her.
Großes erscheint uns dann plötzlich ganz klein;
das Kleine dagegen viel echter und rein.

Es rückt, statt zu hadern mit seinem Geschick,
das wirklich Wichtige mehr in den Blick.
So können wir wunderbar wieder lernen,
uns vom A und Ω nicht so weit zu entfernen.