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Ein Vortrag zur Wertschätzung des Älterwerdens

Es gibt nicht „das Alter“. Es ist eine Frage der Einstellung, ob wir zufrieden alt werden oder mürrisch. Umgehen lässt sich das Altwerden ohnehin nicht; entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Die Bibel rät im 90. Psalm, Vers 12, zu einem „weisen Herz“. Darauf rechtzeitig zu achten, ist wichtig, denn: Verhärtet das Herz, wird das Alter zum Schmerz. Dass es nicht soweit kommen muss, verdeutlicht dieser Vortrag zur Wertschätzung des Älterwerdens. Er bietet nicht nur Älteren eine gute Lebenshilfe, sondern allen, die sich schon heute mit dem Älterwerden auseinandersetzen.

Münsterländische Volkszeitung am 02.12.2017:
„Frühstück für alle“

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Ärger macht alles nur noch ärger

Schon Wilhelm Busch wusste: „Es gibt so allerlei Verdruss, auf den man stets gefasst sein muss.“ Wichtige und schwerwiegende Ereignisse lösen an sich keinen Ärger aus; es sind häufig Kleinigkeiten, „die Nadelstiche des Alltags“, die uns in eine gereizte Stimmung versetzen. Und doch: Viele kleine Nadelstiche sind auf Dauer unangenehmer und schmerzhafter als eine einmalige schicksalhafte Fügung. Sie hat sogar häufig im Nachhinein einen tieferen Sinn, wodurch sich unser Bewusstsein erweitert. Ärger aber macht alles nur noch ärger. Dabei hat jeder Ärger immer auch etwas mit uns selbst zu tun. Und so verstehen andere oft auch gar nicht, worüber wir uns ärgern. Letztlich liegt es an uns selbst, ob wir uns ärgern (wollen) oder nicht. Der Vortrag bietet gute Hilfen, nichtsnutzen Ärger zu vermeiden.

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So heißt ein Buch von Otto Pötter aus Rheine, woraus der Autor lesen und wichtige Abschnitte verdeutlichen wird. Es geht um die Kunst der kleinen Schritte; denn die Frucht guter Erfahrungen ist die Beständigkeit. Ist etwas gelernt, wofür zu leben es sich lohnt, schwinden Zweifel und Widerstände. Wird Wichtiges nicht aufgeschoben, sondern in beständigen Schritten eingeübt, konditioniert sich entsprechend das Nervensystem. Das macht vieles einfacher. Voraussetzung dafür ist, immer mal wieder innezuhalten, um das Innere zu halten. Dadurch klärt sich Wesentliches. Themenschwerpunkte sind: Stärkung der inneren Stabilität durch mehr Achtsamkeit im Alltag – Vertrauen in die eigene Zuverlässigkeit – Mehr Gelassenheit durch Sinnsensibilität.

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Ein Vortrag zur Orientierung und Stabilisierung

Noch immer weckt das Wort Tugend durch frühere Überzeichnungen von Strenge und Gehorsam ungute Gefühle, die mit Verboten einhergehen. Da erscheint sogleich wieder die Gouvernante mit dem erhobenen Zeigefinger. Das schreckt ab. Besser würde das Bild einer Uhr passen. Jeder weiß, es bedarf Sorgfalt und Pflege, damit eine Uhr richtig geht. Uns geht es nicht viel anders. Richtig gut leben, das klappt nicht von allein, da braucht es gute Orientierungen. Hilfreich dafür sind Tugenden, denn Tugend kommt von „taugen“. Entsprechend verstanden sind Tugenden auch nicht Verbote, sondern Lebensangebote, die Halt geben im Leben, besonders dann, wenn es schwierig wird. Und so wird in diesem Vortrag der Frage nachgegangen: „Woran halte ich mich, um mich gut zu halten?“

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Ein Vortrag zu gelingender Alltagstauglichkeit

Jeder sucht es und doch entzieht es sich uns oft, das Glück. Warum? Weil wir vom Glück zu viel erwarten und uns so unrealistische Illusionen flüchten. Das lässt dann den Alltag trist erscheinen und verhindert, sich „frisch, fromm, fröhlich und frei“ dem Alltag zu stellen. Denn wenn es uns „glückt“, das zu tun, was jeweils „not-wendig“ ist, fühlen wir uns auch wohl. Das setzt aber Zielklarheit und Tatkraft voraus und ist zugleich die Grundsubstanz des Glücks. Stattdessen wird viel zu oft nur auf den Zufall gesetzt und, fernab der Realität, von einem „Allerweltsglück“ geträumt? Das Glück aber findet sich nicht in der Erfüllung ausgefallener Begehrlichkeiten. Statt dessen heißt das Schlüsselwort: Alltagstauglichkeit. Hierzu werden in diesem Vortrag gute Anregungen gegeben.