© Otto Pötter

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Seufze nicht: „Mein lieber Schwan!“
Entzieh‘ dich lieber Wahn und Gram.
Der liebe Schwan, er schwant nicht nur,
er schmückt in Wahrheit Fluss und Flur.

Doch hier Geklingel, da ein Klick,
verdreht im Alltagsstress den Blick –
so dass vor lauter Schwanen wir,
schwups, untergeh‘n im Jetzt und Hier.

Der Kampf um Halt und Contenance,
bleibt oft so blindlings ohne Chance.
Und dann? Dann gibt es, Gott sei Dank,
am stillen Ufer eine Bank.

Jenseits von krassem Stress und Schwanen,
lässt sich in Ruh‘ hier mehr noch ahnen.
Wie würdevoll der Schwan hingleitet
und sacht der Strom sich endlos weitet …

Ob bei Sonne oder Regen
fließt wendig er dem Ziel entgegen;
es ist, als spüle so der Fluss
ineins hinweg Stuss und Verdruss.

Mithin schwant gleich noch etwas mehr:
Es muss nicht gleich Gott weiß was her,
um wendig gut im Fluss zu sein –
ein Schwan reicht schon am Wasserrain!

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Nur so ein Mensch, der macht es,
der aufrecht steht zu seiner Art –
und vornehm, trotz Verlachtes,
seine Haltung sich bewahrt.

 

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Kein Gesums, kein Schubidu,
was du nun machen musst, das tu.
Und nur so lau herumzufummeln,
verleitet allenfalls zum Schummeln.

Wird Wichtiges jedoch umschwindelt,
wird Unfug leicht auch noch gebündelt –
bis dass es heißt dann, folgenschwer:
Rien ne va plus – Nichts geht jetzt mehr!

Ein Satz dabei spricht Bände:
Wie der Anfang, so das Ende.

 

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Der Worte Spur
führt zur Kultur
oder Tortur.

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Neben der Pedanterei
wird der Geist erst richtig frei,
wenn er kann Grenzen überschreiten,
um sich in Höherem zu weiten.