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Das hält,
um sich gut zu halten

Bild: pixabay

Beachten wir im Einerlei
doch immer wieder – eins, zwei drei –
das, was hält, wie klar versprochen,
ohne gleich darauf zu pochen:

Damit die Stimmung nicht wird mies,
gilt prinzipiell vorab erst dies:
So oft wie möglich Schönes tun,
statt rumzugackern wie ein Huhn.

Auch lecker essen, doch mit Maß,
dazu auch gern mal hoch das Glas.
Das Ohr sonor mit Klang verwöhnen
wie auch das Aug‘ mit allem Schönen.

Wer dann noch wirkt mit Zuversicht,
strahlt das auch aus, wie’s dem entspricht.
Denn wer genießen kann und hoffen,
dem steht der Himmel hier schon offen!

Was die Seele braucht

© Otto Pötter

Emma Pötter (1926 – 2003): Sommerabend an der Ems, Aquarell 1980

Sie braucht einen Platz,
auf dem sie steht.
Sie braucht einen Freund,
der mit ihr geht.

Sie braucht ein Tun,
das sie täglich erfreut.
Sie braucht Stille,
Sinn und Beharrlichkeit.

Sie braucht etwas Schönes,
das empor sie hebt.
Sie braucht den Frohsinn,
solange sie lebt.

Sie braucht Orientierung,
für Gott bereit,
zum Lauschen und Ahnen
der Ewigkeit.

Die Mitte macht‘s

© Otto Pötter

Bild: Bennet Pötter – 2022

Schafft Ruhe Klarheit auch und Kraft,
folgt aus der Mitte Meisterschaft.
Denn Ruhe festigt uns‘re Schritte
und führt sie auf den Weg zur Mitte.

Was nicht die Mitte zielt, entzweit.
Damit kommt keiner weit.

Von Klugheit und Weisheit

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Klugheit streitet ungerührt,
weil oft der Kopf das Herz nicht spürt.
Doch Klugheit klug mit Herz gepaart,
schenkt Weisheit auf die smarte Art.

Von Ordnung und Freiheit

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Ordnung, aber keine Diktatur,
Freiheit, doch nicht Anarchie.
Fortschritt ja, nicht aber Unkultur,
Ruhe, aber keine Lethargie.