Der Tod
ist die Vollendung unserer Geburt.
Am Ende geht es weiter,
doch nun verwandelt und befreiter.
Zwischen heute und morgen
leuchten die Sterne.
Mit dem Tod gibt es keinen Zweifel mehr:
Gott wird uns Sein Leben
mitleben lassen.
Verstorbene sind nicht weg,
sie sind angekommen.
Das Sterben liegt kurz vor dem Ziel,
der Tod dahinter.
Der Tod ist nicht das Ende,
sondern die Wende.
Der Tod wird mit der Geburt mitgeboren;
er ist am Ende kein Umbringen,
sondern ein Vollbringen.
Der Tod ist Er-lösung,
wie auch immer wir es betrachten.
Je größer die Trauer,
umso größer die Liebe.
Des Todes Glanz ist die Dankbarkeit
Der Tod hat nur einen Meister,
die Liebe.
Es ist wider die Natur,
irgendwann nicht mehr sein zu wollen.
Versteht sich ein Ast nur als Ast,
dann ängstigt ihn das Dürrewerden und Abfallen.
Das Endliche
vermag das Unendliche nicht zu fassen.
Am Ende ist der Glaube
der Beschützer unserer Scheidewege.
Unser Sterben ist die End-scheidung
zwischen dem Abschied vom Vielen,
zugunsten des Einen.
Wird der Tod uns zum göttlichen Geheimnis,
können wir getrost das Zeitliche segnen.
Das Schweigen
sagt alles über den Tod.
Du guter Gott, an unserm End
schenk Leben, das kein Ende kennt.
Führ uns durch Jesu treu Geleit
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.
Gloovensfast
stiärwt wi met Jesu trüü Geleit
int Lecht van Gottes Herrlichkeit.
Wat ick so konn, dat häb ick doon,
vull Toversicht will ick nu gaohn.
Ick gaoh hier ja nich eenfach weg;
ick komm dao an, wo Gott us dräch.
Du guede Gott, an use End
berge us in diene Händ‘;
schenk Lecht un Liäben us bi di,
so dat up ewig wi sind blij.

