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Nimm das Leben,
wie es ist

© Otto Pötter

Bild: Manfred Bröker, Rheine

Nimm das Leben, wie es ist
und denke nicht, so könnt‘ es sein.

Fluche keinem deiner Tage.
Was du ertragen musst, ertrage.

Was auch immer dir begegnet:
Segne, und du bist gesegnet.

Der rechte Blick

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Wenn es regnet, lass es regnen.
Scheint die Sonne, freue dich.
Was auch immer dir begegnet,
sieh, es kehrt und wendet sich.

Ob du es mit frohem
oder trübem Sinn beschaust,
helfen kann es dir zu Hohem,
wenn du hoher Kraft vertraust.

Umarmt

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Umarmt zählt das Fühlen, nicht das Denken;
umarmt will das Leben uns reich beschenken.
Umarmungen machen glücklich und frei,
sie entfesseln uns staunend wie Zauberei.

Wir können uns wahrlich hier im Leben
Gar nicht genug Umarmungen geben.

Vom Kleinen lernen

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Das große Ich verwehrt das Glück;
das kleine Ich sieht’s Stück für Stück.
Was zählt sind nicht die großen Sachen,
die kleinen sind‘s, die glücklich machen.

Klein und groß

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Das Kleine ist oft eine Hülle,
die Großes unerkannt enthält;
doch braucht Interesse es und Stille,
damit es auch erhellt und hält.

Die Wurzeln, tief verzweigt vom Baum,
sind Grund dafür, dass er nicht bricht.
Sieht man sie auch so gut wie kaum,
der Baum wächst durch sie hin zum Licht.

Auch ihr, seid helle, heiter, fleißig;
achtet das, was scheinbar klein.
Geringes ist oft unermesslich,
Grobes in sich oft sehr fein.

Im Kleinen Großes zu beachten,
erschließt den Sinn von dem, was ist.
Was immer wir auch so betrachten,
erscheint gleich klarer, nicht mehr trist.

Doch kann nur Gott zum Guten wenden,
was auch mal plagt; Er macht uns froh.
Ja, ob wir leben oder enden:
« Laus et honor Domino! »