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Auf Los geht’s los

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Wenn du meinst, jetzt wär‘s soweit,
verlass die enge Kleinmutspur.
Sei zu neuem Schwung bereit,
entschlossen, wie nach einem Schwur.

Jetzt ist es an der Zeit,
nicht weiterhin nur auszuharren.
Sage dir: „Ich bin bereit.“
Also los, zieh raus den Karren!

Gib dir mutig einen Stoß:
Auf Los geht’s los.

Rien ne va plus

© Otto Pötter
Bild: pixabay

Kein Gesums, kein Schubidu,
was du nun machen musst, das tu.
Und nur so lau herumzufummeln,
verleitet allenfalls zum Schummeln.

Wird Wichtiges jedoch umschwindelt,
wird Unfug leicht auch noch gebündelt –
bis dass es heißt dann, folgenschwer:
Rien ne va plus – Nichts geht jetzt mehr!

Ein Satz dabei spricht Bände:
Wie der Anfang, so das Ende.

 

Mit Haltung

© Otto Pötter
Bild: pixabay

Nur so ein Mensch, der macht es,
der aufrecht steht zu seiner Art –
und vornehm, trotz Verlachtes,
seine Haltung sich bewahrt.

 

Original und Fälschung

© Otto Pötter

Bild: pixabay

An Namen und auch Annahmen
hält das Leben viel parat.
Doch hängt wohl auch in manchem Rahmen
ein schillerndes Falsifikat.

Es war denn auch schon immer so,
die Avantgarde beherrscht den Raum.
Was neu ist strahlt in Glitzershow,
das Seriöse merkt man kaum.

Jedoch mit etwas mehr Bedacht
erwies mit Reu‘ sich offenbar,
dass manches war zu kurz gedacht,
nicht achtend gutes Inventar.

Nicht alles, was sich namhaft gibt,
hält dauerhaft auch die Balance.
Schnell wird dabei was weggeschnippt,
was Haltung gab und Contenance.

Es heißt wohl nicht von ungefähr,
zu prüfen alles im Obwalten;
denn nach wie vor gilt eines sehr,
das Gute würdig zu behalten.

Drum gilt der Rat, erst abzuwägen,
ob es auch trägt, so manch Geheiß –
um nicht den Ast feist abzusägen,
auf dem man sich getragen weiß.

Nimm das Leben,
wie es ist

© Otto Pötter

Bild: Manfred Bröker, Rheine

Nimm das Leben, wie es ist
und denke nicht, so könnt‘ es sein.

Fluche keinem deiner Tage.
Was du ertragen musst, ertrage.

Was auch immer dir begegnet:
Segne, und du bist gesegnet.