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Die Zehn Gebote

im Alltagsvers

Bild: pixabay

Ich bin dein Gott, dein Schutz und Schild,
drum achte das, was jeher gilt.
So halte stets in gutem Lote,
diese meine Zehn Gebote:

  1. Vergötter keine Macht der Welt;
    lass mich Dir treu zur Seite stehn.
    Ich bin dein Gott, der dich erhält,
    mit Mir wirst du nie untergehn.
     
  2. Halt Mich im Leben treu in Ehr‘;
    bekenne achtsam Meinen Namen.
    So offenbart sich immer mehr
    der Sinn. Sag du dazu dein Amen.
     
  3. Verrenn dich nicht im Übermaß
    in Arbeit, Stress oder Klimbim.
    Tu gern auch für die Seele was,
    drum sei der Sonntag dir Gewinn.
     
  4. Seid einander zugetan
    als Vater, Mutter oder Kind.
    Und nehmt euch gern mal in den Arm,
    auf dass die Liebe wieder stimmt.
     
  5. Halte an dich, niemals morde!
    Leben ist das höchste Gut.
    Achte Pflanzen, Tiere, Worte;
    sei vor Rufmord auf der Hut.
     
  6. Breche nicht den Ehebund
    Leichthin aus zügelloser Gier.
    Befasse dich auch nicht mit Schund,
    bewahre dir ein Ehrgespür.
     
  7. Lass liegen, was dir nicht gehört.
    Raub und Stehlen bringt kein Glück.
    Auch Raffgier ohne Rücksicht stört
    und macht kaputt nur, Stück für Stück.
     
  8. Dein Wort sei ehrlich stets und klar,
    nicht zweischneidig oder gerissen.
    Ist das, was du sagst fair und wahr,
    belastet ’s auch nicht dein Gewissen.
     
  9. Sei vor Begehrlichkeiten auf der Hut.
    Der Geiz stößt ab durch Unmanier.
    Wem nie genug ist Geld und Stuss,
    vertreibt das Glück durch seine Gier.
     
  10. Nicht alles was da lockt, macht froh,
    schon nicht in Sodom und Gomorra.
    Besser ist es für dich so:
    Ora et labora.

Ins Licht

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Du guter Gott, an unserm End
schenk Leben, dass kein Ende kennt.
Führ uns, mit Jesu treu Geleit,
ins Licht Deiner Glückseligkeit.


Bücher von Otto Pötter aus dem Aschendorff Verlag Münster
z.B. Vom kleinen und vom großen Ich oder Jeden Tag etwas, aber keinen Tag nichts
sind zeitlos wertvolle Lebensbegleiter

W i r

Bild: pixabay

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
es darf gern etwas mehr noch sein.
Bist gern auch du dazu bereit,
so fördert das die Menschlichkeit.

Lächeln

© Otto Pötter

Bild: pixabay

Bist du traurig, hast du Sorgen?
Kann ich dir mein Lächeln borgen.
Nimm es nur und nütz es gut,
dass es gute Wirkung tut.

Hilft es dir und bringt’s dir Glück,
dann bring’s mir irgendwann zurück.

Gediegen

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Wir schätzen die Gemütlichkeit;
im Plauderton Besonnenheit.

Ob Döönken oder Minnemär,
ob Klöönken oder sonst noch mehr,
ob heiter oder sachte an,
zuweilen gern gar mit Gesang.

Doch wird auch angenehm geschwiegen;
das nenn’n die andern dann „gediegen“.