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Bild: Münsterländische Volkszeitung

Guede Luun dör Gottvertruun

Besinnliches mit plattdeutschen Klängen

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Wenn heute viel von fernöstlicher Meditation und spiritueller Suche die Rede ist, bleibt dabei oft die eigene religiöse Identität unbeachtet, eine tief verankerte christliche Glaubenskultur, die über Generationen mit festlichen Gottesdiensten, besinnlichen Andachten, stärkenden Gebeten und heilenden Gesängen den Menschen Kraft und Zuversicht gab. So welken, vernachlässigt, jahrhundertealte Blüten unserer Glaubenskultur. Dabei könnten sie im Licht der heutigen Zeit, neu betrachtet, wieder an Leuchtkraft gewinnen und trübe Seelen aufblühen lassen. Das könnte mit diesem hochdeutschen Vortrag gelingen. Mit Erbaulichem aus alten Kirchenliedern, die in plattdeutscher Übersetzung wohlklingend einen neuen Zeitgeist widerspiegeln, wird für eine „sinnige“ Weile Erlesenes für Herz und Seele vermittelt. Otto Pötter, Kulturpreisträger seiner Heimatstadt Rheine (2012), bedient sich dabei seiner feinen CD „Laot Diene Hölpe bi mi sien“. Exzellent zaubert er daraus „guede Luun dör Gottvertruun“.

Mensch ärgere dich nicht

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Ärger macht alles nur noch ärger

Schon Wilhelm Busch wusste: „Es gibt so allerlei Verdruss, auf den man stets gefasst sein muss.“ Wichtige und schwerwiegende Ereignisse lösen an sich keinen Ärger aus; es sind häufig Kleinigkeiten, „die Nadelstiche des Alltags“, die uns in eine gereizte Stimmung versetzen. Und doch: Viele kleine Nadelstiche sind auf Dauer unangenehmer und schmerzhafter als eine einmalige schicksalhafte Fügung. Sie hat sogar häufig im Nachhinein einen tieferen Sinn, wodurch sich unser Bewusstsein erweitert. Ärger aber macht alles nur noch ärger. Dabei hat jeder Ärger immer auch etwas mit uns selbst zu tun. Und so verstehen andere oft auch gar nicht, worüber wir uns ärgern. Letztlich liegt es an uns selbst, ob wir uns ärgern (wollen) oder nicht. Der Vortrag bietet gute Hilfen, nichtsnutzen Ärger zu vermeiden.

Du + Ich = Wir

Mehr Lebensfreude in der Partnerschaft

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Der Wunsch nach emotionaler Nähe und Liebe ist nicht an ein bestimmtes Lebensalter gebunden, er ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch sind zwischen den Partnern, insbesondere in wechselnden Lebenslagen, „gemischte Gefühle“ nicht auszuschließen. Das führt, gerade mit zunehmendem Alter, nicht selten zu einem Erstarren in festen Verhaltensmustern. Daraus ergeben sich gerade bei körperlichen Einschränkungen (Behinderungen, Krankheiten oder kognitive Beschwerden) Schwierigkeiten. Verständnisbereitschaft allein hilft da oft nicht weiter. Wichtig(er) ist vielmehr eine kreative Anpassungsfähigkeit an die jeweilige Lebenslage; sie mindert Unzulänglichkeitsgefühle und bewahrt vor Resignation. Belebende Impulse für ein harmonisches Leben zu zweit vermitteln grundsätzlich „die 5 Sprachen der Liebe“, die der Psychotherapeut und Eheberater Dr. Gary Chapman entwickelt hat. Wer sich bemüht, die Sprache des anderen zu verstehen, stabilisiert „das Wir“, weil er gut auf die emotionalen Bedürfnisse des anderen eingehen kann. Der Vortrag verdeutlicht diese Möglichkeiten; ein guter Ratgeber für mehr Lebensfreude in der Partnerschaft.

Keine Zeit für die Zeit?

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Ein Vortrag, um nicht durchs Leben zu rutschen

Es ist paradox: Je mehr zeitsparende Technik wir einsetzen, umso weniger Zeit haben wir. Obwohl Nerven und Gesundheit unter Stress leiden, gilt es als gutes Image, „keine Zeit“ zu haben. Das ist falsch; denn wer permanent keine Zeit hat, der kann nicht gut leben. Gehetzte rutschen nur so durchs Leben. Statt zufrieden auf „erfüllte“ Zeiten zu blicken, hinterlassen „zeitliche Hohlräume“ Gefühle der Leere. Um nicht diesem depressiven Zeitdruck zu erliegen, vermittelt der Vortrag Anregungen, die helfen, die Zeit als Geschenk des Lebens zu empfinden. Statt keine Zeit für die Zeit zu haben wird der Focus auf die Wertschätzung der Zeit durch mehr Achtsamkeit im Umgang mit den richtigen Zeitpunkten gelenkt. Das stärkt unser Sinnempfinden und stärkt in uns zugleich das Gefühl für ein „erfülltes“ Leben.

Geschichten,
die Lebensschichten neu schichten

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Seit Urzeiten geht von guten Geschichten eine heilende Wirkung aus. Denken wir nur an „die biblischen Geschichten“. Es sind zeitlos gültige Gleichnisse, die uns in ihrer bildhaften Aussage tief berühren und – gerade mit zunehmendem Alter –  die eigene Lebenssituation verständlicher machen. Das ermöglicht oft unbewusste Lösungen, weckt kreative Impulse für neue Sichtweisen und regt an zu einem ganzheitlicheren Denken. Mehr sehen, besser verstehen und tiefer fühlen, das ermöglicht auch eine sinnvolle(re) Lebensgestaltung. Sinn durch Be-sinnung erfordert gerade die wahllos auf uns einstürzende Medienvielfalt. Da sind stärkende bibliotherapeutische Darstellungen hilfreich; denn gute Geschichten können Lebensschichten neu schichten. So werden denn auch in diesem „etwas anderen Vortrag“ schöne alte Geschichten vorgestellt, die uns etwas zu sagen haben.

 

 

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