Header

Glück ist kein Zufall

Bild: pixabay

Jeder sucht es – und doch entzieht es sich uns oft, das Glück. Warum? Wir erwarten zu viel vom Glück und flüchten dabei in unrealistische Illusionen. Das lässt den Alltag trist erscheinen und verhindert, sich „frisch, fromm, fröhlich und frei“ dem Leben zu stellen. Wenn es uns aber „glückt“, das zu tun, was jeweils „not-wendig“ ist, fühlen wir uns auch wohl. Das setzt Gedankenordnung, Zielklarheit und Zuversicht voraus, denn das sind die Grundsubstanzen des Glücks. Stattdessen wird viel zu oft nur auf den Zufall gesetzt und von einem „Allerweltsglück“ geträumt. Doch statt in der Erfüllung ausgefallener Begehrlichkeiten heißt der Schlüssel zum Glück: Alltagstauglichkeit. Hierzu werden in diesem Vortrag gute Anregungen gegeben.

Pötters pläsierliche Plauderprosa

Ein buntes Mosaik feinster Unterhaltung

Bild: pixabay

Aus Pötters Shortstorys blitzen Witz und Unterhaltung im Umgang miteinander; die Erzählungen führen aber auch in die heimische Natur, um, zur Ruhe kommend, dem Leben auf ehrliche Art und Weise gewogen zu sein. So keimt Ersprießliches aus jeder Geschichte. Heißt es da vielleicht: „Halte die Regel und die Regel hält dich“, kann ebenso von befreienden Regelbrüchen die Rede sein. Doch wer kennt sie nicht, diese quengelige Stimme im Hinterkopf, die uns immer wieder davon abhält, das zu tun, was wir „eigentlich“ möchten. Wie wohltuend kann dabei ein Augenzwinkern sein! Und schon ziehen sich die Mundwinkel wieder nach oben. Freuen Sie sich an diesem Leseabend auf ein buntes Mosaik pläsierlicher Unterhaltung, Plauderprosa vom Feinsten. Otto Pötter ist Kulturpreisträger seiner Heimatstadt Rheine und einer der bekanntesten Autoren des Münsterlandes.

Die Lebenstrilogia

Von der zielkräftigen Drei

Bild: pixabay

Trilogia leitet sich vom griechischen Nomen tri = drei und logos = Sinn ab. Im Leben sind es denn auch drei Sinnelemente, die über Zwist oder Harmonie entscheiden. Verfestigen sich hingegen Polarisierungen, ist das Unheil unausweichlich. Schnell werden dann aus Krisen Katastrophen. So warnte beispielsweise schon Cicero (106 – 43 v.Chr.): „Recht, auf die Spitze getrieben, verkommt zum Unrecht.“ In der Extremauslegung eines Wertes verbirgt sich der Fluch. Was im Einzelnen gut gemeint, kann zur Geißel werden. Schauen wir uns um: Weil jede Hegemonie zum Fiasko führt, zieht sich das Unheil nur so durch die Menschheitsgeschichte. Dagegen betonen seit jeher alle Kulturen und Religionen die Lebenstrilogia mit der zielkräftigen Drei als Voraussetzung von Fortschritt und Heil. Wie, dazu verspricht dieser philosophische Vortrag Klarheit und hilfreiche Tipps, um „ganz einfach“ etwas besser zu leben.

Keine Zeit für die Zeit?

Bild: pixabay

Ein Vortrag, um nicht durchs Leben zu rutschen

Es ist paradox: Je mehr zeitsparende Technik wir einsetzen, umso weniger Zeit haben wir. Obwohl Nerven und Gesundheit unter Stress leiden, gilt es als gutes Image, „keine Zeit“ zu haben. Das ist falsch; denn wer permanent keine Zeit hat, der kann nicht gut leben. Gehetzte rutschen nur so durchs Leben. Statt zufrieden auf „erfüllte“ Zeiten zu blicken, hinterlassen „zeitliche Hohlräume“ Gefühle der Leere. Um nicht diesem depressiven Zeitdruck zu erliegen, vermittelt der Vortrag Anregungen, die helfen, die Zeit als Geschenk des Lebens zu empfinden. Statt keine Zeit für die Zeit zu haben wird der Focus auf die Wertschätzung der Zeit durch mehr Achtsamkeit im Umgang mit den richtigen Zeitpunkten gelenkt. Das stärkt unser Sinnempfinden und stärkt in uns zugleich das Gefühl für ein „erfülltes“ Leben.