Header Header 2

Bild: Münsterländische Volkszeitung

Woran halte ich mich,
um mich gut zu halten?

Bild: pixabay

Ein Vortrag zur Orientierung und Stabilisierung

Noch immer weckt das Wort Tugend durch frühere Überzeichnungen von Strenge und Gehorsam ungute Gefühle, die mit Verboten einhergehen. Da erscheint sogleich wieder die Gouvernante mit dem erhobenen Zeigefinger. Das schreckt ab. Besser würde das Bild einer Uhr passen. Jeder weiß, es bedarf Sorgfalt und Pflege, damit eine Uhr richtig geht. Uns geht es nicht viel anders. Richtig gut leben, das klappt nicht von allein, da braucht es gute Orientierungen. Hilfreich dafür sind Tugenden, denn Tugend kommt von „taugen“. Entsprechend verstanden sind Tugenden auch nicht Verbote, sondern Lebensangebote, die Halt geben im Leben, besonders dann, wenn es schwierig wird. Und so wird in diesem Vortrag der Frage nachgegangen: „Woran halte ich mich, um mich gut zu halten?“

Glück ist kein Zufall

Bild: pixabay

Ein Vortrag zu gelingender Alltagstauglichkeit

Jeder sucht es und doch entzieht es sich uns oft, das Glück. Warum? Weil wir vom Glück zu viel erwarten und uns so unrealistische Illusionen flüchten. Das lässt dann den Alltag trist erscheinen und verhindert, sich „frisch, fromm, fröhlich und frei“ dem Alltag zu stellen. Denn wenn es uns „glückt“, das zu tun, was jeweils „not-wendig“ ist, fühlen wir uns auch wohl. Das setzt aber Zielklarheit und Tatkraft voraus und ist zugleich die Grundsubstanz des Glücks. Stattdessen wird viel zu oft nur auf den Zufall gesetzt und, fernab der Realität, von einem „Allerweltsglück“ geträumt? Das Glück aber findet sich nicht in der Erfüllung ausgefallener Begehrlichkeiten. Statt dessen heißt das Schlüsselwort: Alltagstauglichkeit. Hierzu werden in diesem Vortrag gute Anregungen gegeben.

Du + Ich = Wir

Mehr Lebensfreude in der Partnerschaft

Bild: pixabay

Der Wunsch nach emotionaler Nähe und Liebe ist nicht an ein bestimmtes Lebensalter gebunden, er ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch sind zwischen den Partnern, insbesondere in wechselnden Lebenslagen, „gemischte Gefühle“ nicht auszuschließen. Das führt, gerade mit zunehmendem Alter, nicht selten zu einem Erstarren in festen Verhaltensmustern. Daraus ergeben sich gerade bei körperlichen Einschränkungen (Behinderungen, Krankheiten oder kognitive Beschwerden) Schwierigkeiten. Verständnisbereitschaft allein hilft da oft nicht weiter. Wichtig(er) ist vielmehr eine kreative Anpassungsfähigkeit an die jeweilige Lebenslage; sie mindert Unzulänglichkeitsgefühle und bewahrt vor Resignation. Belebende Impulse für ein harmonisches Leben zu zweit vermitteln grundsätzlich „die 5 Sprachen der Liebe“, die der Psychotherapeut und Eheberater Dr. Gary Chapman entwickelt hat. Wer sich bemüht, die Sprache des anderen zu verstehen, stabilisiert „das Wir“, weil er gut auf die emotionalen Bedürfnisse des anderen eingehen kann. Der Vortrag verdeutlicht diese Möglichkeiten; ein guter Ratgeber für mehr Lebensfreude in der Partnerschaft.

Keine Zeit für die Zeit?

Bild: pixabay

Ein Vortrag, um nicht durchs Leben zu rutschen

Es ist paradox: Je mehr zeitsparende Technik wir einsetzen, umso weniger Zeit haben wir. Obwohl Nerven und Gesundheit unter Stress leiden, gilt es als gutes Image, „keine Zeit“ zu haben. Das ist falsch; denn wer permanent keine Zeit hat, der kann nicht gut leben. Gehetzte rutschen nur so durchs Leben. Statt zufrieden auf „erfüllte“ Zeiten zu blicken, hinterlassen „zeitliche Hohlräume“ Gefühle der Leere. Um nicht diesem depressiven Zeitdruck zu erliegen, vermittelt der Vortrag Anregungen, die helfen, die Zeit als Geschenk des Lebens zu empfinden. Statt keine Zeit für die Zeit zu haben wird der Focus auf die Wertschätzung der Zeit durch mehr Achtsamkeit im Umgang mit den richtigen Zeitpunkten gelenkt. Das stärkt unser Sinnempfinden und stärkt in uns zugleich das Gefühl für ein „erfülltes“ Leben.

Geschichten,
die Lebensschichten neu schichten

Bild: pixabay

Seit Urzeiten geht von guten Geschichten eine heilende Wirkung aus. Denken wir nur an „die biblischen Geschichten“. Es sind zeitlos gültige Gleichnisse, die uns in ihrer bildhaften Aussage tief berühren und – gerade mit zunehmendem Alter –  die eigene Lebenssituation verständlicher machen. Das ermöglicht oft unbewusste Lösungen, weckt kreative Impulse für neue Sichtweisen und regt an zu einem ganzheitlicheren Denken. Mehr sehen, besser verstehen und tiefer fühlen, das ermöglicht auch eine sinnvolle(re) Lebensgestaltung. Sinn durch Be-sinnung erfordert gerade die wahllos auf uns einstürzende Medienvielfalt. Da sind stärkende bibliotherapeutische Darstellungen hilfreich; denn gute Geschichten können Lebensschichten neu schichten. So werden denn auch in diesem „etwas anderen Vortrag“ schöne alte Geschichten vorgestellt, die uns etwas zu sagen haben.