Worte und Gesten

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Wie ätzendes Gift oder gute Arznei
wirken Worte und Gesten oft ganz nebenbei.
Wie wir denken und reden so in der Welt,
so ist es um uns auch entsprechend bestellt.

Was unter uns weilt, ob’s hilft oder schmerzt,
es geht von uns aus, bös oder beherzt.
Es gleicht unser’m Antlitz, das Bild uns‘rer Welt,
ob lieblich und fein oder lieblos entstellt.

Mit Worten und Gesten fängt alles an.
Zwischen dem, was wir sagen, liegt Freiheit und Zwang.
Was immer wir äußern, denken und reden,
es mündet letztlich in Fluch oder Segen.