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Bild: Münsterländische Volkszeitung

Guede Luun dör Gottvertruun

Besinnliches mit plattdeutschen Klängen

Bild: pixabay

Wenn heute viel von fernöstlicher Meditation und spiritueller Suche die Rede ist, bleibt dabei oft die eigene religiöse Identität unbeachtet, eine tief verankerte christliche Glaubenskultur, die über Generationen mit festlichen Gottesdiensten, besinnlichen Andachten, stärkenden Gebeten und heilenden Gesängen den Menschen Kraft und Zuversicht gab. So welken, vernachlässigt, jahrhundertealte Blüten unserer Glaubenskultur. Dabei könnten sie im Licht der heutigen Zeit, neu betrachtet, wieder an Leuchtkraft gewinnen und trübe Seelen aufblühen lassen. Das könnte mit diesem hochdeutschen Vortrag gelingen. Mit Erbaulichem aus alten Kirchenliedern, die in plattdeutscher Übersetzung wohlklingend einen neuen Zeitgeist widerspiegeln, wird für eine „sinnige“ Weile Erlesenes für Herz und Seele vermittelt. Otto Pötter, Kulturpreisträger seiner Heimatstadt Rheine (2012), bedient sich dabei seiner feinen CD „Laot Diene Hölpe bi mi sien“. Exzellent zaubert er daraus „guede Luun dör Gottvertruun“.

Geschichten,
die Lebensschichten neu schichten

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Seit Urzeiten geht von guten Geschichten eine heilende Wirkung aus. Denken wir nur an „die biblischen Geschichten“. Es sind zeitlos gültige Gleichnisse, die uns in ihrer bildhaften Aussage tief berühren und – gerade mit zunehmendem Alter –  die eigene Lebenssituation verständlicher machen. Das ermöglicht oft unbewusste Lösungen, weckt kreative Impulse für neue Sichtweisen und regt an zu einem ganzheitlicheren Denken. Mehr sehen, besser verstehen und tiefer fühlen, das ermöglicht auch eine sinnvolle(re) Lebensgestaltung. Sinn durch Be-sinnung erfordert gerade die wahllos auf uns einstürzende Medienvielfalt. Da sind stärkende bibliotherapeutische Darstellungen hilfreich; denn gute Geschichten können Lebensschichten neu schichten. So werden denn auch in diesem „etwas anderen Vortrag“ schöne alte Geschichten vorgestellt, die uns etwas zu sagen haben.

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Woran halte ich mich,
um mich gut zu halten?

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Ein Vortrag zur Orientierung und Stabilisierung

Reizüberflutung und Wertewandel verunsichern oft die eigenen Lebensvorstellungen. Minderwertigkeitskomplexe nisten sich ein; das erschüttert zugleich die Selbstsicherheit. Wir wissen selbst nicht mehr, was richtig oder falsch ist. Kaschiert mit Toleranz ist Gleichgültigkeit oft der bequeme Ausweg, doch das eigene Selbstbild verblasst. Und wie könnte es richtig laufen? Die Analogie mit der Uhr passt; denn damit eine gute Uhr richtig „geht“, muss sie gepflegt und ordentlich eingestellt sein, sonst läuft sie nicht (mehr) richtig. Bei uns ist das nicht anders. Richtig gut leben, das klappt nicht „maol so, mal so“, das braucht verlässliche Antworten auf die Frage: „Woran halte ich mich, um mich gut zu halten?“