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Zitate und Aphorismen

von Otto Pötter

Bild: Atelier Kargel

Muße ist das Gegenteil von müssen.

Es wird nur anders, wenn wir uns ändern.

Steht der Mensch im Mittelpunkt oder ist er nur (noch) Mittel – Punkt?

Nicht was wir gewinnen, sondern was wir ersparen macht uns reich.

Begehrlichkeit erstickt das Gefühl für das wirklich Wichtige.

Laster blendet – Überwindung leuchtet.

Statt zu fragen: Was ist für mich gut, frage lieber: Wofür bin ich (noch) gut?

Enttäuschungen sind bittere Antworten auf falsche Erwartungen.

Fehlt die Kraft der Einsicht und Geduld, ist das Temperament größer als die Klugheit.

Glück hängt nicht davon ab, was man hat, sondern was man ist.

Gute Sprüche, weise Lehren, muss man üben, nicht nur hören.

Durch ein wenig mehr Ruhe und Umsicht gewinnt das Denken und Tun sogleich viel mehr an Bedeutung.

Uns bleibt, wir sollten’s stets bedenken, nur das, was gerne wir verschenken.

Wir sind verdreht, wenn unsere Gedanken verdreht sind.

Hintergedanken sind hindernde Gedanken.

Die Gesunden und die Kranken haben ungleiche Gedanken.

Angst zerbricht an glaubensstarker Zuversicht.

Es braucht einen guten Grund, um nicht zugrunde zu gehn.

Wir verlieren die geistige Freiheit, weil wir zuvor nicht auf die geistige Würde geachtet haben.

Immer nur selbst sich verwöhnen, fördert Missmut nur und Stöhnen.

Wer kein Maß halten kann, der hat sein Pulver schnell verschossen.

Wird der Mammon zum Gott, frisst dieser Gott seine Kinder.

Wer zu Gott aufschauen kann, kann auf die Menschen nicht herabschauen.

Wir sind nicht das Gute selbst, sondern nehmen nur daran teil.

Nur sinnvolle Beweggründe machen uns zuversichtlich und stark.

Es weckt unsre Stärke ein sinnvolles Ziel; wir wollen das Beste – und doch nicht zuviel.

Es verwandelt im Sterben sich unser Leben, denn mehr als das Irdische ist uns gegeben.

Und ist der Schein auch noch so klein, so kann im Schmerz noch Freude sein.

Liegt in der Trauer Zuversicht, scheint auch im Dunkeln noch ein Licht.

Häng dein Herz an etwas – und es geht dir gut.

Ein Glückskind strebt auf etwas hin, ein Griesgram sieht in nichts mehr Sinn.

Froh sein können hat mit Können zu tun…

Besser Licht machen statt dicht machen.

Im Prinzip wär alles froh und heiter, gäb’s bloß nicht die Prinzipienreiter!

Humor entmachtet, ohne machtlos zu machen.

Ärger macht alles nur noch ärger.

Verschenke an hektischen Tagen eine stille Weile an dich; denn die, die nur jagen und klagen, verlieren durch wirre Gedanken sich.

Dem Tüchtigen strahlt sein Gesicht; das Glück alleine macht es nicht.

Bevor gar noch der Blutdruck steigt, sag dir ganz locker: „Ach nimms leicht.“

Zur Gesundheit, prophylaktisch, sag dir das oft, autodidaktisch.

Wir schimpfen oft bei vielen Sachen: „Das ist ja gar nicht mehr zum Lachen!“ Dann lach ich trotzdem, weil ich meine, es wird nicht besser, wenn ich weine.

Liegt nicht in jeder Lebenslage die Chance zur sinnerfüllten Tat? Verstummt nicht selbst die größte Klage, wenn man sein Ja gesprochen hat?

Der Frohsinn ist ein Geschenk des Himmels, er kann aber nur in uns selbst gefunden werden.

Wenn du etwas nicht ändern kannst, ist das ein Aufruf, dich selbst zu ändern.